09:28 Uhr – Nach vielen Testrunden hat » mmikee « es geschafft, sich auf Easy Green (5 Runden) noch einmal zu verbessern und kann jetzt eine Zeit von 0′45″70 verbuchen.
Gummigeruch » Werkstatt » Optimierung des Systems (09:29:36)

Optimierung des Systems

Du hast eine gelbe Lampe und möchtest endlich keine Zeitstrafen mehr aufgebrummt bekommen? Dein Rennen ruckelt und hakelt, und du willst endlich mal wieder flüssig fahren können? Dann bist hier richtig.

Die Optimierung des Systems ist eigentlich eine recht einfache Sache. Allerdings gibt es auch keine Garantie dafür, dass es in Bezug auf Gummigeruch auch wirklich etwas bringt. Aber die Chancen stehen gut, und ein optimiertes System wird sich auf jeden Fall auch positiv auf die Gesamtperformance deines Rechners auswirken … einen Versuch ist es also auf alle Fälle wert.

Die Tipps beziehen sich in erster Linie auf Windows XP, sollten aber auch in ähnlicher Form auf anderen Betriebssystemen umgesetzt werden können.

Natürlich selbstverständlich:
Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch Änderung deines Systems auftreten.


Dann wollen wir mal loslegen:





1. Neues Profil anlegen

Wenn du ein Multiuser-System wie Windows XP, Mac OSX oder Linux dein eigen nennst, wäre es ratsam, für Gummigeruch ein neues Profil anzulegen. Das hat den Vorteil, dass du die folgenden Einstellungen ausprobieren kannst, ohne deine gewohnte Arbeitsumgebung umstellen zu müssen. Allerdings musst du für die Erstellung eines neuen Kontos Administratorrechte besitzen:

Ein neues Benutzerprofil legst du folgendermaßen an:
Start -> Systemsteuerung -> Benutzerkonten -> Neues Konto erstellen

Als Konto-Typ sollte »Eingeschränkt« völlig ausreichen und ist auch der Sicherheit deines Systems zuträglich. Solltest du irgendwelche Programme für dieses Profil nachinstallieren wollen, musst du dich erst wieder als Administrator anmelden.

Bevor du die folgenden Änderungen ausprobierst, vergiss nicht, zu deinem neuen Profil zu wechseln. :)


2. Neueste Software installieren

Du solltest immer die aktuellste Version eines Programms installiert haben. Denn die Hersteller werfen die neuen Programmversionen in erster Linie nicht auf den Markt, um neue Features einzuführen, sondern um Bugs (insbesondere Sicherheitslecks und Performance-Probleme) älterer Versionen auszumerzen. Daher sollte die Aktualität deiner Software absolute Priorität genießen.

Für Gummigeruch ist folgendes wichtig:
  • Aktualisiere deinen Browser (bitte nicht Beta-Versionen installieren!)
  • Aktualisiere dein Flash-Player-Plugin (ob du die neueste Version besitzt, kannst du rechts oben in der Box sehen)
  • Aktualisiere dein Betriebssystem (für Windows-XP-User sollte das Anschalten der automatischen Updates Pflicht sein)


3. Grafikleistung verbessern

Ein simple Einstellung, um die Performance des Systems zu verbessern, ist die Herabsetzung der Bildschirm-Auflösung, weil die Grafikkarte dann wesentlich weniger Pixel zu aktualisieren hat. Versuche einfach mal, die Auflösung um eine Stufe herabzusetzen (z.B. von 1024x768 auf 800x600) und beobachte, wie sich die Performance des Rennens verändert.

Auch die Herabsetzung der Farbtiefe auf 16 Bit kann die Systemgeschwindigkeit heraufsetzen.

Eine weitere Möglichkeit: Die neue quietschblaue Oberfläche von Windows XP ist leider auch sehr ressourcenhungrig und bremst dein System aus. Unter
Start -> Systemsteuerung -> Anzeige -> Reiter »Designs« -> Design »Window – klassisch«
kannst du wieder die aus den alten Windows-Versionen bekannte Oberfläche einstellen.


4. Unnötige Programme schließen

Während deines Rennens sollten nicht gebrauchte Programme geschlossen sein. Dieses hat zwei Gründe:

  1. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn z.B mitten in deinem Rennen plötzlich dein Instant Messenger (z.B. ICQ o.ä.) aufpoppt mit der Meldung, dass du eine neue Nachricht bekommen hast. Evtl. siehst du nichts mehr oder du kannst das Kart nicht mehr steuern, weil dein Browserfenster nicht mehr den Fokus hat und somit nicht auf Tastatureingaben reagiert.
  2. Unnötig offene Programme verbrauchen Speicher. Und so kann es passieren, dass irgendein Programm, das eine Aktion ausführen möchte, nicht genügend Speicher zur Verfügung hat und somit in die Auslagerungsdatei geschrieben wird. Das merkst du daran, dass dein System plötzlich langsamer wird und deine Festplatte wie wild arbeitet.

Schließe also nicht gebrauchte Programme – auch die in der »Tray Bar« (der Bereich neben der Uhr). Besonders der Virenscanner kann dein System immens ausbremsen. Aber ob du den ausschalten möchtest, bleibt natürlich dir selbst und deinem Sicherheitsempfinden überlassen.


5. Festplatte defragmentieren

Für schnelle Festplattenzugriffe ist es wichtig, dass die Festplatte regelmäßig defragmentiert wird.

Aber was ist eine fragmentierte Festplatte?
Die Fragmentierung ist ein Phänomen, dass bei jeder Festplatte auftritt, mit der gearbeitet wird. Mal angenommen, du kopierst 10 sehr kleine Dateien auf deine Festplatte und löscht dann davon jeweils jede zweite Datei. Auf der Festplatte entstehen dadurch Lücken, die wieder für neue Dateien genutzt werden können.
Kopierst du jetzt eine große Datei auf die Platte, wird diese in Teile geteilt und in den kleinen Lücken gespeichert. Um die neue Datei zu lesen, muss die Festplatte sich die Datei jetzt an mehreren Stellen zusammensuchen. Das kostet Zeit.

Die Defragmentierung kopiert die Daten so um, dass dass Dateiteile, die zusammengehören, auf der Festplatte auch wieder hintereinander stehen.

Das Windows-eigene Defragmentierungsprogramm kannst du folgendermaßen starten:
Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Defragmentierung

Wie oft letztendlich defragmentiert werden muss, hängt davon ab, wieviele Programme du installierst und deinstallierst, ob du viel mit deinem PC arbeitest usw. Aber alle 2 Monate wär schon ganz vernünftig.


6. Programme richtig konfigurieren

Da es natürlich eine Unmenge an Programmen gibt, ist hier ein Ratgeber etwas schwierig. Aber achten solltest du darauf, dass deine Firewall nicht die Verbindung zu unserem Server unterbricht und das das Öffnen des Rennfensters nicht durch Popup-Blocker unterbunden wird (Aufpassen: auch Proxys wie z.B. WebWasher haben Popup-Blocker, die man gern mal vergisst).


7. Letzte Rettung bei sehr langsamen Rechnern

Solltest du einen sehr langsamen Rechner besitzen (unserer Erfahrung kleiner als 500 Mhz) und die oben genannten Tipps nicht geholfen haben, könntest du noch versuchen, den Internet Explorer als Browser zu verwenden, da der Flash-Player in diesem Browser am schnellsten läuft. Im Firefox läuft Flash leider aufgrund eines anderen Event-Handlers etwas langsamer ab. Das soll allerdings ab der Firefox-Version 1.5 behoben sein.